Kammerorchester Kloten
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                        Moritz Roelcke, Klarinette

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                        Moritz Roelcke wurde 1991 im schweizerischen Brugg geboren. Den ersten Klarinettenunterricht erhielt er mit 6 Jahren. Im 11. Lebensjahr erfolgten erste Auftritte mit Aargauer Orchestern.
                        Moritz Roelcke besuchte während 5 Jahren die Primarschule im aargauischen Remigen, wechselte dann zuerst 3 Jahre an die Sekundarschule Rüfenach, bevor er, mit dem Ziel Musiker zu werden, an die Bezirksschule Brugg übertrat.

                        Nach 1 Jahr, mit 16 Jahren, bestand er die Aufnahmeprüfung an das Kunst- und Sportgymnasium Rämibühl, Zürich. Dort lernte Moritz Roelcke seine Triomitglieder Chiara Enderle, Violoncello, und Timm Bartal, Klavier, kennen. Während den 3 Jahren am Gymnasium erhielt er Unterricht am Zürcher Konservatorium von Josias Just. Zur selben Zeit wurde Moritz Roelcke Soloklarinettist im Zürcher Jugendsinfonie Orchester unter Massimiliano Matesic.

                        2010 spielte Moritz Roelcke die Soloklarinette der Orchesterakademie der Zürcher Hochschule der Künste unter Ralf Weikert. Eine Konzerttournee durch Deutschland mit dem Musikkollegium Winterthur unter Douglas Boyd, Auftritte mit dem Berner Ensemble Paul Klee und kammermusikalische Konzerte in der Zürcher Tonhalle zählen zu seinen bisher grössten Erfolgen. Ebenso die Konzerttourneen, die unter anderem durch Europa, Japan, Argentinien und Südafrika führten. Solistische Auftritte folgten mit diversen Schweizer Orchestern.
                        Moritz Roelcke ist mehrfacher Gewinner des ‚Prix Rotary’ und hat zweimal den ersten Preis am Schweizerischen Jugendmusikwettberwerb auf nationaler Ebene gewonnen. Zu den weiteren Preisen gehören der Bärenreiter Urtext-Preis und der Prix Suisse.
                        Seit 2010 studiert Moritz Roelcke an der Zürcher Hochschule der Künste bei Professor Fabio Di Càsola.
                        2012 folgen u.a. die Einladung an das Musikfestival Musique Cordiale de Seillans in Frankreich und Konzerte mit seinem Trio in Deutschland.




                        Daniel Schaerer, Violoncello

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                        Der Aargauer Cellist studierte bei Esther Nyffenegger in Zürich und François Guye in Genf, wo er mit dem Solistendiplom abschloss. Zudem ergänzte er seine Ausbildung mit zahlreichen Meisterkursen im In- und Ausland. Dank des Aargauer Kuratoriums konnte er im Herbst 2004 einen dreimonatigen Atelieraufenthalt in Paris verbringen. 
Daniel Schaerer ist Mitglied der Camerata Schweiz und der Sinfonietta Schaffhausen und spielt als Zuzüger im Orchester der Oper Zürich und anderen Schweizer Orchestern. Als freischaffender Musiker pflegt er auch eine rege Kammermusiktätigkeit, u.a. mit dem Schweizer Kammerensemble, dem ARION-Streichquartett und dem Thierry Lang-Septett. Zudem unterrichtet er im Kanton Aargau. Mit dem DUOCALVA und Alain Schudel ist er seit 1996 unterwegs. www.duocalva.ch

                        Rafael Rütti, Piano

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                        Rafael Rütti erlangte das Lehrdiplom bei Hans Schicker und anschliessend das Konzert- und Solistendiplom bei Homero Francesch. Rafael Rütti ist Preisträger diverser Stiftungen (Landolt, Kiwanis, Förderbeitrag des Kt. Zug, Friedl­Wald, Bertie­Alter). Rafael Rütti tritt sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker regelmässig auf.
                        Neben dem klassisch­romantischen Repertoire interessiert er sich sehr für die zeitgenössische Musik und wirkte an diversen Uraufführungen mit. So hat er unter anderem an der Lucerne Festival Academy 2005 unter der Leitung von Pierre Boulez teilgenommen. An Cembalo und Portativ pflegt er auch das Repertoire von Mittelalter bis Barock.

                        Pascal Destraz, Pauken

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                        Pascal Destraz bekam im Alter von acht Jahren seinen ersten Trommelunterricht und begann bald darauf mit der Schlagzeugausbildung. Er arbeitet in diversen Vereinen als Trommel- und Schlagzeuglehrer und beteiligte sich an etlichen Jugendprojekten als Schlagzeuglehrer und Komponist. Von 2003 bis 2007 bestritt er mit dem Repräsentationsorchester des Schweizer Armeespiels zahlreiche Einsätze im In- und Ausland. 2005 bestand Pascal die Aufnahmeprüfung für ein Studium als Schlagzeuger bei Horst Hofmann und 2006 für das Studium in Komposition. 2008 bestand er seinen Bachelor mit Auszeichnung und 2010 schloss er den Master of Arts in Musikpädagogik für klassisches Schlagzeug ebenfalls mit Auszeichnung ab. Zur Zeit studiert Pascal Destraz im ersten Masterjahr an der Zürcher Hochschule der Künste, mit dem Hauptfach Film, Theater und Medien Komposition bei Kaspar Ewald. Er ist Mitbegründer der Trommelshow Querschleger und durfte mit dem berühmten Top Secret Drumcorps Basel am Edinburgh Military Tattoo in Edinburgh und zweimal in Sydney teilnehmen.

                        Sergio Simón, Oboe

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                        Sergio Simón aus Salamanca (Spanien) studierte an den Konservatorien seiner Heimatstadt, in Birmingham und in Zürich.
                        Zwischen 2002 und 2006 spielte er Konzerte in England, Spanien und Deutschland mit dem Pianisten Pei-Chun Liao. Er war Teilnehmer an Festivals wie dem “Halifax Youth Musicians Festival” (GB), “Jóvenes en Concierto” (Castilla y León, Spanien). Mit seinem Bläserquintett “Ibert Ensemble” gewann Simón den Publikumsspezialpreis am “Concurso de Música de Cámara Ciutat de Manresa” (2006 and 2007).
                        Als Solist spielte er mit dem Orquesta Académica de Valencia, dem Bisyoc Festival Chamber Orchestra (GB) und der Harmonie Freienbach (CH).
                        Als Orchestermusiker spielt er regelmässig mit dem Orchester Filarmonía de Madrid, dem Orchester de la Comunidad de Madrid, dem Orquesta Sinfónica del Mediterráneo, der Midlands Sinfonia (GB), der Kammerphilharmonie Graubünden, dem Symphonischen Orchester Zürich, dem Musikkollegium  Winterthur, dem Tonhalleorchester Zürich, dem Orchester alla Scala di Milano und mit der Philharmonie der Nationen am “Boswil Musik Festival” und dem “Schleswig-Holstein Festival”.
                        In der “Real Filharmonía de Galicia” (Santiago de Compostela) hatte er eine Stelle als Co-Principal 1. Oboe inne. Derzeit ist er Solooboist im Orquesta Filarmonía de Madrid.

                        Raphael Camenisch, Saxophon 

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                        wurde in Zürich geboren. Schon während seiner Gymnasialzeit erhielt er die Möglichkeit als Jungstudent in der Klasse von Marcus Weiss Saxophon zu studieren. Seine Studien setzte er an der Musikhochschule Zürich bei Jean-Georges Koerper fort, wo er das Konzertdiplom mit Auszeichnung erwarb. Weitere künstlerische Anre­gungen erhielt er in Meister­kursen bei Ivan Roth, Jean-Michel Goury und Kyle Horch. Er ist Gewin­ner verschiedener Wettbewerbe und war Solist bei den Orpheum Konzerten in der Tonhalle Zürich. Raphael Camenisch bringt seine Leiden­schaft als Kammer­musiker in verschie­densten Formationen zum Ausdruck. Sein Engagement gilt gleicher­massen der „traditionellen, klas­sischen“ Saxo­phonliteratur, der Zeitgenös­sischen Musik wie auch der elektroakustischen Musik und freien Improvisation. Bei zahlreichen Werken hat er an der Uraufführung mitgewirkt, u.a. von P. Eötvös, O. Neuwirth, E. Haubensak, A. Molino, F. Profos, P. Wettstein oder D. Glaus. Er führt ein aktives Konzertleben im In- und Ausland, so z.B. in der Tonhalle Zürich, der Wigmore Hall in London, Kolarac Belgrad und dem Teatro Colon Buenos Aires sowie an verschiedenen Festivals.


                        Fabienne Leresche, Geige
                        wurde 1981 in Zürich geboren und erhielt ihren ersten Violin­unterricht im Alter von 6 Jahren. Mit zwölf Jahren wurde sie Schülerin von Herbert Scherz am Konservatorium Luzern. 1997 Beginn der Berufsausbildung am Konserva­torium Schaffhausen bei Karen Turpie und 2000 Abschluss Lehrdiplom mit Auszeichnung. Nach der Matura studierte sie während zwei Jahren bei Prof. Lin Yao Ji am Zentral Konser­va­torium Beijing, danach in der Konzertklasse von Prof. Detlef Hahn an der Hochschule der Künste Bern und zuletzt in seiner Solisten­klasse an der Guildhall School of Music and Drama, London. Sie war Mitglied des China National Symphonie Orchesters und des Film­orchesters China.

                        Fabienne ist Konzert­meisterin des Schweizer Kammerorchesters und seit 2009 stellvertretende Konzertmeisterin der Southbank Sinfonia, London. Zudem ist sie Zuzügerin im Collegium Musicum Basel und Aargauer Kammerorchester. Dieses Jahr spielte sie zudem im Rahmen des Boswiler Sommers im Concerto Boswil. Im Oktober 2009 wird sie zum ersten Mal in der Wigmore Hall auftreten. Sie gewann verschiedene Preise und Stipendien, u.a. 1. Preis Schwei­ze­rischen Jugendmusikwettbewerb, Walter-Bringolf-Preis, Friedl Wald Stipendium, Förder­beitrag der Lyra-Stiftung, Stipendiatin der Fritz-Gerber-Stiftung und der Familien-Vontobel-Stiftung sowie Kulturbeitrag der Stadt Zürich. Sie trat als Kammermusikerin und Solistin in der Schweiz, Deutschland, England, Wales, Irland, Griechenland, Italien, Spanien, Amerika, Israel, Argentinien und China auf und besuchte Meisterkurse im In- und Ausland (u.a. Aspen Music Festival, D. Weilerstein, I. Ozim, F. Gulli, R. Podger). Zudem trat sie im Schweizer Fernsehen DRS, CCTV (China), bei Radio Espace 2 und Radio DRS auf. In ihrer Freizeit bereist Fabienne gerne nahe und ferne Länder und interessiert sich für Fremd­sprachen.

                        Martina Fausch,Sopran studierte zunächst Violine und übte anschliessend eine rege Konzerttätigkeit als Geigerin aus. Gleichzeitig liess sie sich am Konservatorium Winterthur bei Lena Hauser zur Sängerin ausbilden. Ihre weitere Ausbildung führte sie zu Margreet Honig nach Amsterdam. Meisterkurse besuchte sie bei Christa Ludwig, Udo Reinemann, Maarten Koningsberger und Klesie Kelly.

                        Barbara Kandler, Alt wurde in München geboren. Sie studierte Gesang in Oesterreich, in der Schweiz und in Frankreich. Als Opern- und Konzertsängerin ist sie im In- und Ausland tätig.In den letzten Jahren befasst sie sich immer mehr mit Werken der Romantik. Barbara Kandler ist Preisträgerin diverser Wettbewerbe und Stiftungen, wie zum Beispiel  Kiefer Hablitzel.

                        Reto Hofstetter, Tenor studierte am Konservatorium Zürich bei Georges Koerper klassisches Saxophon und bei Ruth Binder am Konservatorium Winterthur Gesang. Danach bildete er sich im Gesang weiter bei Matthias Toggenburger und bei Udo Reinemann in Metz, wo er mit dem Diplom in Liedgesang abschloss. 1994 erhielt er das Stipendium des Migros-Genossenschafts-Bundes und 1997 den Förderpreis der Stiftung Kiefer-Hablitzel.

                        Michael Raschle, Bass erhielt seine Ausbildung als Opern- und Konzertsänger an der ZhdK Zürich bei Jane Thorner-Mengedoht. Meisterkurse und weitere Studien absolvierte er bei Roland Hermann, Thomas Hampson und Margherita Rinaldi. Gefördert wurde er durch das Migros Kulturprozent und die Ernst Göhner Stiftung.  Er tritt seit 2003 in Opern (vorwiegend Theater Biel-Solothurn) und Operetten auf.

                        Christoph Luchsinger, Trompete
                        studierte in Zürich Trompete bei Claude Rippas (Lehr- und Orchesterkonzertreifediplom). Weitere Studien bei Laurent Tinguely, Paul Plunkett und Corrado Bossard, dann Ausbildung in der Konzertklasse von Prof. Anthony Plog in Freiburg i. Br. (Konzertreifediplom). An der HdK in Bern folgte eine Ausbildung zum Blasorchesterdirigenten bei Ludwig Wicki. Neben seiner Tätigkeit als Musiklehrer und Blasmusikdirigent spielt er als freischaffender Musiker in Orchestern und Kammermusik­ensembles.

                        Nicola Brügger Witzig
                        , Sopran schloss 1999 ein Kir­chen­musikstudium B mit Hauptfach Chor­lei­tung an der Musikhochschule Luzern ab, wo sie auch ihre Gesangsausbildung bei Peter Brechbühler begann. Diese führte sie bei Lena Hauser an der Musikhochschule Zürich-Winterthur weiter und erwarb 2004 das Kon­zert­diplom Lied/Oratorium mit Auszeichnung. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Margreet Honig, Hartmut Höll, Jill Feldmann. Ihr Reper­toire reicht vom Barock bis zu Werken des 20. Jahrhunderts und umfasst zahlreiche gros­se Oratorien, Passionen und Messen ihres Fachs.

                        Alexandr Taraskin, Flöte
                        wurde 1979 in Karaganda in Kasachstan geboren. Er studierte im Nationalen Musikcollege Baysetowa, 2002 erhielt er ein Diplom an der Kasachischen Nationalen Musikakademie und seit Herbst 2004 setzt er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich fort. Er studiert in der Klasse von Prof. Philippe Racine und hat bereits ein Konzertdiplom erlangt. Alexandr Taraskin hat an vielen Meisterkursen teilgenommen, unter anderem bei Wissam Bustany, Tregwy Peterson und Aurele Nikolet. Er ist Preisträger verschie­dener Wettbewerbe, so dem "National-wettbewerb" in Kasachstan und dem internationalen Wettbewerb „Die jungen Musiker Russlands“.

                        Bernhard Heinrichs, Oboe (*1963), aufgewachsen in Bamberg, studierte an der Musikhochschule München in der Meisterklasse von Günther Passin und schloss mit Auszeichnung ab. Der Oboist des Arcis Quintett war mit diesem En­semble Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. 1987 erhielt er den Bayerischen Staats­förderpreis für Kultur; 1989 folgten ein zweiter Preis beim ARD-Wettbewerb München und ein Jahr später ein erster Preis beim Interna­tionalen Musikwettbewerb in Tokyo.
                        Seine solistische Tätigkeit führte ihn u.a. mit dem Wiener Kammerorchester, den Münch­ner Bachsolisten und der Academy of  St. Martin in the Fields zusammen.
                        Seit 1991 ist Bernhard Heinrichs Solooboist am Opernhaus Zürich. Unter Bernhard Haitink gas­tierte er 1997 bei den Wiener Philhar­mo­nikern mit Konzerten im Wiener Musikverein und einer anschliessenden Japantournee.
                        Beim Würzburger Mozart-Fest, dem Schles­wig-Holstein Festival, dem Kammermusikfest in Risør (Norwegen), dem Carmel Bach Festi­val (Kalifornien) und den Salzburger Festspie­len trat er als Solist und Kammermusikpartner von Sabine Meyer, Eliza­beth Wallfisch, Iona Brown, Christian Tetzlaff, Christoph Eschen­bach und Leif Ove Andsnes auf. Seine Lehr­tätigkeit führt ihn an die Juillard School, an die University of Berkley und nach Sapporo, wo er am Pacific Music Festival unterrichtet.

                        Nesina Bösch, Geige geboren 1978, erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. In ihrer Jugend gewann sie mehrere Preise am Schweizerischen Jugendmusik­wettbewerb. Sie studierte bei  Daniel Zisman, Karen Turpie und Sandra Goldberg und schloss im Juni 2002 bei ihr mit dem Lehrdiplom
                        ab. Derzeit ist sie in der Konzertreifeklasse des SMPV bei Monika Urbaniak, Hochschule für Musik und Theater Bern. Sie besuchte Meisterkurse bei Nora Chastain, Stefan Piccard, Burton Kaplan und Franco Gulli. Sie unterrichtet seit vier Jahren an der Musikschule  Sargans. Daneben ist sie mit ihrem Duopartner David Reitz kammer­musikalisch tätig.